Heike Bartsch
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Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®): Methode, Vorteile und Einsatz im Coaching

Inhaltsverzeichnis

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  • Was ist das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)?
  • Grundlagen des ZRM: Bilder, Gefühle und Motto-Ziele
  • ZRM-Ablauf im Coaching: Schritt für Schritt
  • Was bringt das Zürcher Ressourcen Modell? Vorteile gegenüber klassischen Vorsätzen
  • Für wen eignet sich ZRM im Coaching?
  • Fazit: Veränderung braucht mehr als Willenskraft
  • Häufige Fragen zum Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) – FAQ

Was ist das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)?

Das Zürcher Ressourcen Modell wurde am ISZM (Institut für Selbstmanagement und Motivation) an der Universität Zürich von Maja Storch und Frank Krause entwickelt und verbindet Erkenntnisse aus der Motivationspsychologie, der Neurobiologie und der Lernforschung. Es ist eine strukturierte Methode, um Veränderungswünsche so zu bearbeiten, dass sie zu Dir passen – zu Deinen ganz persönlichen Bedürfnissen, Werten und Deinem Tempo.

Im Kern geht es darum, bewusste Ziele mit unbewussten Bedürfnissen in Einklang zu bringen. Denn nachhaltige Veränderung entsteht nicht allein durch Disziplin – sondern durch innere Stimmigkeit.

Oder anders gesagt: Wenn Dein Inneres „Hell YES!“ sagt, wird Handeln plötzlich leichter.

Das ZRM versteht sich dabei als Training: Du bekommst Vorgehensweisen und Übungen an die Hand, die Du Schritt für Schritt ausprobierst und in Deinen Alltag integrierst.

Grundlagen des ZRM: Bilder, Gefühle und Motto-Ziele

Das ZRM arbeitet bewusst mit Bildern, Gefühlen und Körperreaktionen. Das hat einen guten Grund: Einen großen Teil unserer Entscheidungen treffen wir nicht rein rational, sondern werden von unbewussten Motiven und emotionalen Bewertungen gesteuert.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können vorhandene Ressourcen – also Deine Stärken, Erfahrungen und inneren Bilder – so genutzt werden, dass sie Dich voranbringen, statt Dich zu blockieren?

In ZRM-Coachings kommen daher oft Bildkarten zum Einsatz. Du suchst dir intuitiv Bilder aus, die Dich ansprechen – manchmal ohne genau zu wissen, warum. Erst im zweiten Schritt wird gemeinsam herausgearbeitet, welche Qualitäten und Wünsche in diesen Bildern stecken: Vielleicht steht ein Bild für Freiheit, Klarheit, Leichtigkeit oder Verbundenheit.

Vom vagen Wunsch zur inneren Klarheit

Am Anfang steht häufig ein eher unscharfer Wunsch: „Ich will weniger Stress haben“ oder „Ich möchte mir nicht mehr alles gefallen lassen“, wobei solche Sätze eher das Problem als das Ziel beschreiben – und deshalb oft kraftlos bleiben!

Im ZRM wird dieser erste Wunsch genauer unter die Lupe genommen. Über Fragen, Bilder und das bewusste Wahrnehmen Deiner Körperreaktionen entsteht nach und nach ein klareres Bild:

  • Worum geht es Dir wirklich?
  • Was möchtest Du erleben, fühlen, gestalten?

Aus dem vagen „weg von“ wird eine „hin zu“-Orientierung, die deutlich kraftvoller ist. Das geschieht über die laufende Weiterentwicklung eines Wunsches („Ich möchte…“) nach klaren ZRM-Kriterien.

Das Motto-Ziel: Herz und Kopf ziehen am gleichen Strang

Das Herzstück des ZRM ist das sogenannte Motto-Ziel. Anders als ein klassischer Vorsatz („Ich muss mehr Sport machen“, „Ich will weniger ängstlich sein“) ist ein Motto-Ziel ein positiv formuliertes Haltungsziel, das Deinen Verstand und Deine Emotionen gleichermaßen anspricht.

Ein Motto-Ziel könnte zum Beispiel lauten: „Ich trete klar und freundlich auf“ oder „Ich gehe meinen Weg mit neugieriger Gelassenheit“. Wenn Du es laut aussprichst, spürst Du im besten Fall ein inneres „Ja“ – vielleicht wird der Atem freier, Du richtest Dich unbewusst auf oder merkst, dass der Satz Dich berührt. Genau diese Stimmigkeit ist entscheidend dafür, dass Du Dein Ziel im Alltag tatsächlich leben kannst.

Neugierig, ob Dein Anliegen hierzu passt?

ZRM-Ablauf im Coaching: Schritt für Schritt

Das Coaching mit dem Zürcher Ressourcen Modell folgt einem klaren Prozess (dem erweiterten Rubikon-Modell) – ohne starr zu sein. Er gibt Orientierung und lässt gleichzeitig Raum für das, was sich im Coaching zeigt.

1. Klärung Deines Anliegens

Zu Beginn sortieren wir gemeinsam: Wobei wünschst Du Dir Veränderung, mehr Klarheit oder mehr Selbstwirksamkeit?Allein dieses Benennen wirkt oft entlastend – weil aus einem diffusen Gefühl ein greifbares Thema wird.

2. Erkundung von Motiven und inneren Bedürfnissen

Mit ressourcenorientierten Methoden, Bildern und Körperwahrnehmung gehen wir der Frage nach, was Dich innerlich wirklich antreibt. Nicht das, was Du wollen solltest – sondern das, was stimmig ist.

3. Entwicklung eines Motto-Ziels

Aus dieser Arbeit entsteht Dein individuelles Motto-Ziel: eine innere Haltung, die Kopf (Bewusstes/Rationales) und Bauch (Unbewusstes) verbindet und Dich in eine echte „Ich will“-Einstellung bringt

4. Aufbau eines Ressourcenpools

Alles, was Dein Motto-Ziel unterstützt– das können Bilder, akustische Merkmale, haptische Erinnerungen, Worte oder kleine Rituale sein. Diese persönlichen Anker helfen sehr dabei, eine neue Haltung zu etablieren und das neue neuronale Netz zu stärken.

5. Handlungsstrategien für den Alltag

Nun geht es ganz konkret in die Anwendung: mit gut machbaren Schritten, den o.g. genannten Ritualen und sogenannten Wenn–Dann-Plänen (z. B. „Wenn ich im Meeting merke, dass ich innerlich dichtmache, dann …“) wird Deine neue Haltung alltagstauglich.

Nachjustieren, festigen und – feiern

Bei Bedarf können wir in einem weiteren Termin schauen, was sich bereits verändert hat, was noch herausfordernd ist und wo Du nachjustieren möchtest. Mit der Zeit entsteht mehr Sicherheit, Routine – und Raum, Deine Erfolge bewusst wahrzunehmen!

Was bringt das Zürcher Ressourcen Modell? Vorteile gegenüber klassischen Vorsätzen

Warum ZRM mehr bewirkt als gute Vorsätze

Klassische Vorsätze scheitern oft daran, dass sie nur auf der Ebene des rationalen Wollens angesiedelt sind: „Ich muss“, „Ich sollte“, „Ab morgen werde ich…“. Wenn Dein emotionales System dabei nicht mitzieht, gewinnt am Ende meist das alte Muster.

Das ZRM setzt genau hier an: Durch die Arbeit mit Bildern, Gefühlen und Körperreaktionen werden Ziele auf mehreren Ebenen verankert. Das steigert Deine Motivation und die Chance, dass Du auch unter Druck auf Dein Motto-Ziel zurückgreifen kannst – statt wieder im Autopiloten zu landen. Veränderung wird dadurch nicht plötzlich mühelos. Aber sie wird stimmiger. Und damit nachhaltiger.

Das ZRM unterstützt Dich dabei, wieder mehr Gestaltungsmacht über Dein eigenes Leben zu spüren – ohne den Anspruch, alles perfekt im Griff zu haben. Du lernst, Deine Bedürfnisse (wieder) ernst zu nehmen, innere Signale besser zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, die zu Dir und Deinen Werten passen.

 Und ganz konkret?

Viele KlientInnen berichten im Laufe des Coachings von sehr greifbaren Veränderungen, zum Beispiel:

  • mehr Klarheit darüber, was ihnen wirklich wichtig ist
  • ein bewussterer Umgang mit eigenen Grenzen
  • spürbare Entlastung in Stress- und Drucksituationen

Manche erzählen mir später, dass sie in herausfordernden Momenten schneller Zugriff auf ihre Ressourcen haben: auf ihren Humor, ihre innere Stärke oder die Fähigkeit, Konflikte ruhiger und konstruktiver zu klären.

Was dabei häufig entsteht, ist ein neues Grundgefühl:Statt sich mit strengen Vorsätzen unter Druck zu setzen, wächst innere Klarheit – und damit Entschlossenheit. Dies zeigt sich im beruflichen Kontext auch in Auftritt, Kommunikation und Entscheidungsfindung.

Nicht im Sinne von „Ich muss mich ändern“, sondern eher:„Ich darf so sein, wie ich bin. Und ich kann trotzdem etwas bewegen.“

Für wen eignet sich ZRM im Coaching?

Zu mir kommen oft Menschen, die merken: „Ich stehe an einem Punkt, an dem es so nicht weitergehen soll – aber ich weiß noch nicht genau, wie es anders werden kann.“ Das können berufliche Umbrüche sein, ein Wechsel in eine neue Lebensphase, wiederkehrende Konflikte oder der Wunsch nach mehr innerer Ruhe.

Eines vorweg: Du brauchst dafür keine Vorerfahrung mit Persönlichkeitsentwicklung oder Coaching. Wenn Du bereit bist, neugierig auf Deine inneren Reaktionen zu schauen und kleine Experimente im Alltag zu wagen, dann ist das ZRM ein geeignetes Werkzeug zum Selbstmanagement, das zudem noch Freude macht, es zu entdecken! Weniger geeignet ist die Methode, wenn gerade eine akute psychische Krise im Vordergrund steht – hier sollte zunächst therapeutische Unterstützung Priorität haben.

Fazit: Veränderung braucht mehr als Willenskraft

Das Zürcher Ressourcen Modell zeigt für mich immer wieder eindrucksvoll: Veränderung gelingt dann, wenn Denken, Fühlen und Handeln zusammenfinden.

Wenn Du Dir nicht länger selbst im Weg stehen willst.

Wenn Du aufhören möchtest, gegen Dich zu arbeiten.

Wenn Du das Gefühl hast, dass „da noch mehr in dir steckt“ und Du Deine inneren Ressourcen wirklich nutzen willst –

dann ist das ZRM® ein kraftvoller Begleiter auf Deinem nächsten Abschnitt.

Bereit für den ersten, kostenlosen Schritt!

Und hier noch mal die häufigsten Fragen schnell beantwortet…

Häufige Fragen zum Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) – FAQ

Was ist das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM)?

Das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM) ist eine wissenschaftlich fundierte Methode zum Selbstmanagement. Sie verbindet Denken, Fühlen und Körperwahrnehmung, um stimmige Ziele zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen.

Für welche Themen eignet sich ZRM im Coaching?

ZRM eignet sich besonders für berufliche Veränderungen, Entscheidungsfindung, Stress- und Belastungssituationen sowie für Menschen, die mehr Klarheit, Selbstwirksamkeit und innere Stabilität entwickeln möchten.

Worin unterscheidet sich ZRM von klassischen Zielmethoden?

Im Gegensatz zu klassischen Zielsetzungs-Methoden arbeitet ZRM® nicht nur auf der rationalen Ebene. Durch den Einbezug von Emotionen, Körperreaktionen und inneren Bildern werden Ziele tiefer verankert und bleiben auch unter Druck besser abrufbar.

Wie lange dauert ein ZRM-Coaching?

Die Dauer ist individuell. Häufig reichen wenige Sitzungen aus, um ein persönliches Motto-Ziel zu entwickeln und erste Veränderungen im Alltag wirksam zu verankern.

Ist das Zürcher Ressourcen Modell wissenschaftlich fundiert?

Ja. Das ZRM wurde an der Universität Zürich entwickelt, Gegenstand von über 100 Studien und basiert auf Erkenntnissen aus Motivationspsychologie, Neurobiologie und Lernforschung. Es wird seit vielen Jahren im Coaching und in der Führungskräfteentwicklung eingesetzt.

Brauche ich Vorerfahrung für ein ZRM-Coaching?

Nein. ZRM ist auch ohne Vorerfahrung gut zugänglich. Wichtig ist lediglich die Bereitschaft, sich auf innere Wahrnehmungen einzulassen und neue Perspektiven im Alltag auszuprobieren.Füge hier deinen Text ein.

Du bist neugierig geworden und möchtest Deine inneren Ressourcen stärker nutzen, dann melde Dich gerne bei mir für ein unverbindliches Erstgespräch.

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